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Was gilt, und was nur behauptet wird.

Über Telekommunikation im Betrieb kursieren viele Zahlen. Wir schreiben hier auf, was sich belegen lässt — mit Quelle und Datum. Und was nicht stimmt, steht auch dabei.

Woran Sie uns messen können

  • Jede Zahl mit Quelle und Datum
  • Keine erfundenen Abschalttermine
  • Wo etwas offen ist, steht das da

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Was 2028 mit Ihren Funkmodulen passiert

Alle drei Netzbetreiber schalten 2028 das 2G-Netz ab. Betroffen sind nicht nur alte Handys, sondern Aufzugsnotrufe, Fahrzeugmodule und Zahlungsterminals.

Häufige Fragen aus Betrieben

Die Fragen, die uns am Tresen und am Telefon am häufigsten gestellt werden.

Wie oft sollte ein Betrieb seine Telekommunikationsverträge prüfen?

Einmal im Jahr genügt, und zusätzlich, wenn sich etwas ändert: neue Mitarbeitende, ein zweiter Standort, ein Umzug. Der häufigste Fund sind nicht falsche Tarife, sondern Karten von Menschen, die den Betrieb längst verlassen haben.

Lohnt sich ein Vergleich auch bei nur zwei oder drei Karten?

Ja. Bei kleinen Verträgen stecken die Fehler oft in Altoptionen, die pro Karte monatlich anfallen und einzeln kaum auffallen. Der Aufwand für Sie ist derselbe wie bei dreißig Karten: eine Rechnung schicken.

Was ist ein Datenpool und wann lohnt er sich?

Beim Datenpool teilen sich alle Karten ein gemeinsames Volumen. Wer wenig braucht, gibt an den ab, der viel braucht. Das lohnt sich, sobald der Verbrauch ungleich verteilt ist — also fast immer, wenn Außendienst und Büro im selben Vertrag sind.

Muss ich kündigen, um zu wechseln?

Nein. Bei einem Anbieterwechsel übernimmt der neue Anbieter die Kündigung und die Mitnahme der Rufnummer. Wichtig ist nur, dass die Fristen eingehalten werden — deshalb sehen wir uns die Vertragsenden vorher an.

Bleiben unsere Rufnummern erhalten?

Ja, bei Mobilfunk wie im Festnetz, einschließlich Durchwahlen. Das gilt auch beim Wechsel in die Cloud-Telefonie.

Was passiert mit einem Vertrag, der noch läuft?

Nichts, wenn Sie das nicht wollen. Vieles lässt sich innerhalb eines laufenden Vertrags anpassen — Karten stilllegen, Optionen streichen, den Datenpool ändern. Ein Wechsel ist eine Möglichkeit, kein Ziel.

Wie viele Netze gibt es in Deutschland, und macht das einen Unterschied?

Drei eigene Mobilfunknetze: Telekom, Vodafone und o2. Welches an Ihren Standorten trägt, entscheidet nicht die Werbung, sondern die Messung. Deshalb rechnen wir im Kostencheck alle drei durch.

Was ist eine eSIM und brauchen wir das?

Eine fest eingebaute SIM, die per Software eingerichtet wird. Alle vier großen Anbieter unterstützen sie, und es gibt Geräte, die nur noch eSIM können. Für Betriebe heißt das vor allem: Beim nächsten Gerätewechsel prüfen, ob die vorhandenen Karten passen.

Wer haftet, wenn ein Diensthandy verloren geht?

Das regelt Ihr Vertrag mit dem Mitarbeitenden, nicht der Mobilfunkvertrag. Technisch gilt: Karte sofort sperren lassen, Nummer auf ein Ersatzgerät. Für das Gerät selbst gibt es Versicherungen — Diebstahl lässt sich absichern, ein liegengelassenes Gerät nicht.

Wie lange läuft ein Geschäftskundenvertrag üblicherweise?

Zwischen 12 und 36 Monaten, je nach Anbieter und Konditionen. Wichtiger als die Länge ist, ob alle Karten dasselbe Vertragsende haben — sonst verhandeln Sie jedes Jahr über einen Bruchteil Ihrer Flotte.

Verlängert sich unser Vertrag automatisch?

In der Regel ja, wenn niemand kündigt. Für Verbraucher gelten seit der TKG-Novelle strenge Grenzen; für Betriebe hängt es vom Vertrag ab. Wir sehen im Kostencheck nach, was in Ihrem steht — das ist erfahrungsgemäß die Angabe, die am seltensten jemand kennt.

Was passiert bei einem Umzug des Betriebs?

Mobilfunk zieht mit, der Anschluss nicht immer. Ob am neuen Standort dieselbe Technik verfügbar ist, prüfen wir vorher — nicht nach dem Umzug. Kündigungs- und Umzugsrechte hängen davon ab, ob der Anbieter am neuen Ort liefern kann.

Wir haben mehrere Standorte. Brauchen wir mehrere Verträge?

Nein. Ein Rahmenvertrag über alle Standorte ist meist günstiger und deutlich einfacher zu verwalten. Beim Anschluss ist es umgekehrt: Der hängt an der Adresse, nicht am Unternehmen.

Wie lange dauert eine Rufnummernmitnahme?

Im Mobilfunk meist wenige Werktage, im Festnetz länger. Der Wechsel wird so gelegt, dass keine Lücke entsteht — der alte Anschluss endet erst, wenn der neue steht.

Was tun wir, wenn eine Störung auftritt?

Sie rufen Ihre Ansprechpartnerin an, nicht eine Störungshotline. Wir übernehmen die Meldung beim Netzbetreiber und die Nachverfolgung. Erreichbar sind wir montags bis samstags durchgehend von 9 bis 20 Uhr.

Wer zahlt, wenn ein Mitarbeiter im Ausland hohe Kosten verursacht?

Innerhalb der EU gelten Inlandskonditionen, dort passiert das selten. Außerhalb — Schweiz, Vereinigtes Königreich, Türkei — kann es teuer werden. Es gibt einen Kostenairbag bei 50 Euro mit Warnung ab 80 Prozent; wer regelmäßig außerhalb der EU arbeitet, sollte vorher eine Option buchen.

Lohnen sich Prepaid-Karten für einzelne Geräte?

Für Maschinen und Sensoren manchmal, für Mitarbeitende selten. Prepaid bedeutet: keine gemeinsame Rechnung, kein Datenpool, und im Zweifel steht das Gerät still, weil niemand aufgeladen hat.

Wie viel Datenvolumen braucht ein Außendienstmitarbeiter?

Weniger, als die meisten annehmen — außer bei Videokonferenzen und Fotoübertragung von der Baustelle. Genau deshalb rechnen wir mit Ihrem tatsächlichen Verbrauch aus der Rechnung und nicht mit dem gebuchten Paket.

Was passiert mit der Karte, wenn jemand den Betrieb verlässt?

Sie wird stillgelegt oder auf die Nachfolgerin umgeschrieben — beides erledigen wir. Wichtig ist, dass es überhaupt passiert: Nicht stillgelegte Karten ausgeschiedener Mitarbeitender sind der häufigste Einzelfund in einem Kostencheck.

Können wir Mobilfunk und Festnetz bei verschiedenen Anbietern haben?

Ja, und häufig ist das sinnvoll. Ein Bündel ist nur dann günstiger, wenn beide Teile für sich passen — sonst zahlen Sie einen Rabatt auf etwas, das Sie nicht brauchen.

Was ist eine Auftragsverarbeitung, und brauchen wir die?

Ein Vertrag, der regelt, wie ein Dienstleister mit Ihren Daten umgeht. Sobald ein Dienstleister in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet — etwa bei Cloud-Telefonie — gehört er dazu. Wir sagen Ihnen, welcher Anbieter welchen bereitstellt.

Dürfen Mitarbeitende das Diensthandy privat nutzen?

Das entscheiden Sie. Verbreitet ist die Erlaubnis: Von den Beschäftigten mit Diensthandy dürfen über neun von zehn es privat nutzen. Wichtig ist, es schriftlich zu regeln — besonders, was beim Ausscheiden mit den Daten passiert.

Ihre Frage steht nicht dabei?

Dann rufen Sie an. Und wenn Sie wissen wollen, was Ihre Verträge heute kosten: Eine Rechnung genügt.

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